Museum für Kommunikation

             
                 

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Beschreibung

    • Topklassiker Frankfurt am Main

      Die Post hatte 1984 einen Wettbewerb für ein Museum ausgeschrieben, das die Perfektion und Modernität der Deutschen Post und deren Kraft zur Innovation’ widerspiegeln sollte.
      Das Büro Behnisch gewann mit einem Entwurf, bei dem sich die Hauptausstellungsfläche im Untergeschoß unter einem Grasdach befindet.
      Der oberirdische Gebäudeteil zeigt Anklänge an Schiffsarchitektur, seit Beginn des 20. Jahrhunderts bei Architekten, das Sinnbild von Funktionalität.
      Behnisch verdeutlicht bei diesem Museum sein Verständnis für Konstruktion, Funktion und demokratisches Bauen mit einem Hauch von Dekonstruktivismus.

      Ein Praktikum im Büro von Günter Behnisch war bei Architekturstudenten in den achtziger Jahren sehr populär. Beim Entwurf des Museums für Kommunikation, so scheint es, durften alle ein Treppengeländer entwerfen, die alle unterschiedlich, aber mit viel Leidenschaft detailliert wurden.
      Die Post hatte 1984 einen Wettbewerb für ein Museum ausgeschrieben, dass ‚die Perfektion und Modernität der Deutschen Post und deren Kraft zur Innovation’ widerspiegeln sollte.
      Das Büro Behnisch gewann mit einem Entwurf, bei dem sich die Hauptausstellungsfläche im Untergeschoss unter einem Grasdach befindet. Der längliche, senkrecht zum Main stehende oberirdische Gebäudeteil hält den größtmöglichen Abstand, zur 1891 erbauten Villa auf deren Grundstück, das Museum entstand.
      Auch konstruktiv wurde Abstand von traditionellen Baumethoden genommen. Im Wandaufbau sind die Elemente sichtbar nach ihrer Funktion optimiert: ein tragendes Betonskelett und Glaswände mit eigener Tragkonstruktion und sichtbarer Windaussteifung.
      Der Neubau zeigt aber auch Anklänge an Schiffsarchitektur, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Sinnbild von Funktionalität gilt. Man mag darin auch den Bezug zur Lage des Museums am Main oder einen Ausdruck der von der Post gewünschten dynamischen Ausstrahlung sehen.
      Der Eingangsbereich im Erdgeschoss ist transparent gehalten und bietet klare Orientierung. Wie für Günter Behnisch besonders wichtig, soll keine Schwellenangst entstehen und sich das Museum offen und einladend präsentieren.

      Das Museum zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte der Deutschen Post (UG), Wechselausstellung, Briefmarken und Telekommunikationsräume in den Obergeschossen

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Kennzahlen

    • Baujahr: 1990
    • Nutzfläche: 6.700 m²
    • Brutto-Rauminhalt: 27.400 m³
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