Made in Germany: China - Architektur und Immobilien von deutschen Architekten im Reich der Mitte
Made in Germany: China - Architektur und Immobilien von deutschen Architekten im Reich der Mitte

Die Chinesische Mauer, Tempel mit ausladenden Dächern und sorgfältig angelegte Gärten – das mag man im ersten Moment mit Architektur in China assoziieren. Doch das traditionsreiche Land ist im Wandel begriffen. War die historische Architektur in China über die Jahrhunderte erstaunlich konstant, kommen heute mit wirtschaftlichen Einflüssen neue architektonische Impulse nach Fern-Ost – auch aus Deutschland. 

 

China hat sich in den letzten Jahrzehnten zur wirtschaftlichen Weltmacht aufgeschwungen. Der wirtschaftliche Erfolg spiegelt sich auch in einem Bau-Boom im Reich der Mitte wider. Milliardenschwere Projekte  sprießen aus dem Boden. Zudem strömen Chinesen derzeit zu tausenden vom Land in die Städte. Das stellt Stadtplaner und Architekten vor enorme Herausforderungen.Diesen Aufgaben stellen sich in den letzten Jahren immer häufiger deutsche Architekten. Die meisten nehmen die Reise gerne auf sich, denn solche Großprojekte werden in Deutschland wenig vergeben. Chinesische Projektentwickler und Architekten profitieren im Gegenzug von der Erfahrung der Deutschen. Diese Symbiose zweier Nationen hat interessante Projekte hervorgebracht. Das China-erfahrene Team von Peter Ruge Architekten verwirklichte ein Kongresszentrum, gmp - Architekten von Gerkan, Marg und Partner sind mit gleich zwei Projekten vertreten. Ein Sport Center mit drei Stadien und ein Opernhaus können die Hamburger Architekten in ihrem China-Portfolio verzeichnen. Die Berliner GRAFT Gesellschaft wandelte ein Pekinger Studentenwohnheim in Chinas erstes Designhotel um. 

 

Es gibt viel zu sehen in China und deutsche Architekten steuern ständig neue Sehenswürdigkeiten bei. Die mapolis Serie stellt unter dem Stichwort „China - Made in Germany“ facettenreiche deutsche Architekturkunst im Fernen Osten vor.