Made in Germany: Russland - Architektur und Immobilien aus deutschem Hause
Made in Germany: Russland - Architektur und Immobilien aus deutschem Hause

Schon Anfang des 18. Jahrhunderts war deutsche Architektur gefragt in Russland. Zu besonderer Berühmtheit brachte es damals der Deutsche Andreas Schlüter mit dem Aufbau Sankt Petersburgs. Aber auch heute noch herrscht eine rege Zusammenarbeit zwischen dem flächengrößten Land der Welt und deutschen Architekten. Selbst in Zeiten des Kalten Krieges riss die Kooperation der Architekten nicht ab und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der Neunziger Jahre und mit steigenden Rohstoffpreisen brach in Russland ein regelrechter Bau-Boom los. War die Baubranche des Landes anfangs noch an traditionellen Stilen orientiert, setzt man heute auf moderne Bauformen. Zuckerbäckerpaläste und verspielte Formen früherer Projekte wurden abgelöst von klaren Linien der Moderne. Dieser Wandel ist nicht zuletzt den internationalen und auch deutschen Einflüssen in der Architektur Russlands zuzuschreiben. Spätestens mit dem Beschluss und den Plänen zu „Moskau City“ nehmen deutsche Architekten in Russlands Architektur eine wichtige Rolle ein. War es in den Anfängen noch schwierig Geschäftsbeziehungen aufzubauen, genießen sie heute einen guten Ruf und gute Berufschancen. 

 

Namhafte Architekturbüros haben den russischen Markt für sich entdeckt und viele junge Architekten aus Deutschland wagen heute den Berufseinstieg im kapitalstarken Russland. Eller + Eller aus Dortmund oder 4a Architekten aus Stuttgart haben längst Zweigniederlassungen in Moskau eingerichtet. „Made in Germany“ ist also auch in Russland ein gefragtes Qualitätsmerkmal, zumindest in der Architektur. Mit hochwertig ausgestatteten Gebäuden und innovativen Ideen haben deutsche Architekten hier vielfältige Möglichkeiten. mapolis möchte mit „Russland – Made in Germany“ einige der interessantesten und neuesten schon verwirklichten Architekturprojekte in der Russischen Föderation vorstellen.